Time passes by,
I am falling deeper and deeper.
There is nothing I see,
I feel the sun, I feel the dark,
but still nothing to grab.
I see no future,
I see you in a different time.
I see the sadness of my life,
such an unjustified sadness.
Where will you go?
Where will you stop?
What would you do
if I'd fall deeper,
if I couldn't get up again?
Everything I want
is you to be my friend,
to be my lover,
to follow me
through the unknown spheres,
just to follow me to the bottom.
If my way is dark
it is because of my fears.
If I am getting out off it
it is because my angels lead me.
You are inbetween.
Shall I give my life in your hands?
My inner says: never do!
Never think about it.
But still I wish I could.
"You are somewhere else,
I am still right here."
Let's walk few steps.
Let's not waste our time,
let's just run away.
I am falling deeper.
4/20/2008
Halt dich fest
Wenn ich nur meine eigene Unabhängigkeit wahren könnte
und dich zugleich aus tiefstem Herzen lieben könnte.
Du klagst, ich gäbe nicht genug.
Du klagst, ich sei nicht hilfsbereit.
Ich klage, weil du noch an SIE denkst,
ich klage, weil ich um unsere Zukunft weiß.
Durchbrechen werde ich mein Gefängnis nicht!
Nicht mit Dir!
Hälst du mich nicht fest genug,
dann gehe ich.
Nicht weil ich gehen will,
nur weil ich Angst habe.
Unser Leben hat uns zu viel gelehrt,
zu viel wissen wir,
als dass wir einander alles geben könnten.
zu viel fürchten wir,
als dass wir einen gemeinsamen Weg ernsthaft anstreben wollten.
Du klagst, du fühlest nicht, dass ich dein sei.
Ich klage, ich fühle nicht, du wärest mein!
Denk nur weiter an sie
und lauf zu ihr zurück!
Sie ist der einfachere Weg!
Meiner ist zu steinig zum Begehen!
Halt dich fest,
nicht an uns,
halt dich fest
an deinen Träumen!
Träume sie nicht mit mir!
Meine Hoffnung vergeht
mit den Wochen,
mit den Tagen,
an denen du nicht bei mir bist.
Kann nicht schlafen,
fühle zu viel Ungewissheit,
zu viel Liebe,
die ich nicht ausleben kann.
Halt dich fest
an deiner Vergangenheit.
Ich bin haltlos,
und ziehe durch mein Leben
wie eine Grille, die nur einen Sommer hat!
und dich zugleich aus tiefstem Herzen lieben könnte.
Du klagst, ich gäbe nicht genug.
Du klagst, ich sei nicht hilfsbereit.
Ich klage, weil du noch an SIE denkst,
ich klage, weil ich um unsere Zukunft weiß.
Durchbrechen werde ich mein Gefängnis nicht!
Nicht mit Dir!
Hälst du mich nicht fest genug,
dann gehe ich.
Nicht weil ich gehen will,
nur weil ich Angst habe.
Unser Leben hat uns zu viel gelehrt,
zu viel wissen wir,
als dass wir einander alles geben könnten.
zu viel fürchten wir,
als dass wir einen gemeinsamen Weg ernsthaft anstreben wollten.
Du klagst, du fühlest nicht, dass ich dein sei.
Ich klage, ich fühle nicht, du wärest mein!
Denk nur weiter an sie
und lauf zu ihr zurück!
Sie ist der einfachere Weg!
Meiner ist zu steinig zum Begehen!
Halt dich fest,
nicht an uns,
halt dich fest
an deinen Träumen!
Träume sie nicht mit mir!
Meine Hoffnung vergeht
mit den Wochen,
mit den Tagen,
an denen du nicht bei mir bist.
Kann nicht schlafen,
fühle zu viel Ungewissheit,
zu viel Liebe,
die ich nicht ausleben kann.
Halt dich fest
an deiner Vergangenheit.
Ich bin haltlos,
und ziehe durch mein Leben
wie eine Grille, die nur einen Sommer hat!
Verrückt!
Reisen in meiner Gedankenwelt
ist fast schon etwas langweilig!
Kreise doch nur um mein Selbst
und meine Ängste!
Wie kannst du mir helfen?
Indem du mich vergisst und fallen lässt.
So kann ich dann wieder
ohne Eifersucht durch die Welt gehen.
Warum birgt unsere Liebe bloß
solch gewöhnlichen Gefühle?
Warum sind die großen Dinge im Leben
nur so schwer zu greifen?
ist fast schon etwas langweilig!
Kreise doch nur um mein Selbst
und meine Ängste!
Wie kannst du mir helfen?
Indem du mich vergisst und fallen lässt.
So kann ich dann wieder
ohne Eifersucht durch die Welt gehen.
Warum birgt unsere Liebe bloß
solch gewöhnlichen Gefühle?
Warum sind die großen Dinge im Leben
nur so schwer zu greifen?
4/11/2008
Eine Reise...
Bin gerade auf 'Reisen', im Reich meiner Kindheit, Heimatbesuch. - Und im Wohnzimmer meiner Eltern hat es so eine flimmernde Scheibe, die die Aufmerksamkeit des Betrachters immer wieder versucht in jene semivirtuellen Welten hinauszuziehen... - Heute abend wildes Rumgezappe: ein bißchen hiervon, ein bißchen davon - und zwischendurch irgendwo dieser Werbefilm von Louis Vuitton...
www.youtube.com/what is a journey?
www.youtube.com/what is a journey?
4/03/2008
Lá iláha illá´ Lláh II.
Es gibt kein Leben außer DEM LEBEN. - Es gibt keine Liebe außer
DER LIEBE. - Es gibt keine Wahrheit außer DER WAHRHEIT. - Es gibt keine Schönheit außer DER SCHÖNHEIT. - Es gibt keine Seele außer DER SEELE. - Es gibt keinen Geist außer DEM GEIST. - Es gibt kein Wesen außer DEM WESEN. - Es gibt keinen Gott außer GOTT...
Keine Freiheit im Reich der Begrenztheit. - Warum nur fällt es so schwer alles Kleine im Tausch gegen DAS GROSSE herzugeben?
DER LIEBE. - Es gibt keine Wahrheit außer DER WAHRHEIT. - Es gibt keine Schönheit außer DER SCHÖNHEIT. - Es gibt keine Seele außer DER SEELE. - Es gibt keinen Geist außer DEM GEIST. - Es gibt kein Wesen außer DEM WESEN. - Es gibt keinen Gott außer GOTT...
Keine Freiheit im Reich der Begrenztheit. - Warum nur fällt es so schwer alles Kleine im Tausch gegen DAS GROSSE herzugeben?
Lá iláha illá´ Lláh
In der Sufi-Tradition sagt man: ’Lá iláha illá´ Lláh.’ – Lá bedeutet ’Nein’. – Nein, wir können nicht akzeptieren, daß diese Welt der Erscheinungen und des Leidens alles sein soll. – Wir lassen uns nicht weismachen, daß es möglich sei, vom Geist und von göttlicher Gnade erfüllt zu sein, bevor wir uns ganz entleert haben – von uns selbst und von unseren Meinungen über andere. Wir werden weder Gier noch Verblendung noch Grausamkeit noch Eigensinn akzeptieren, wenn sie nicht Gottes Wille sind. Wir werden das Leben nicht einfach hinnehmen, ohne nach seinem Wesen zu fragen. – Wir werden uns nicht von Verblendung beherrschen lassen, wenn wir intelligenz-
begabte Wesen sind. – Nein. – Nein. – Lá iláha (Es gibt keinen Gott) illá´ Lláh (außer Gott).
Reshad Feild – Das atmende Leben
begabte Wesen sind. – Nein. – Nein. – Lá iláha (Es gibt keinen Gott) illá´ Lláh (außer Gott).
Reshad Feild – Das atmende Leben
Erste Begegnung
Da wäre noch was, das in diesem Blog
einfach nicht fehlen darf...
-------------------------------
...und so vergeht alles,
Stunde für Stunde,
Tag für Tag,
Gedanken lahmen,
Tränen halten sich zurück.
Hunde verneinen das Spielen,
Jeder Schritt verändert,
doch hinterlässt du keine Spuren,
sie werden von der Gegenwart verdeckt.
Die Einsamkeit im Hinterhalt,
ein unklares Wort und bittre Küsse,
die Flammen deiner Seele treiben dich,
du suchst Schutz in einer Vergangenheit
und hoffst auf eine Zukunft,
die du dir jetzt schon nimmst.
(Miss Ujevic, Juli 2006)
einfach nicht fehlen darf...
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...und so vergeht alles,
Stunde für Stunde,
Tag für Tag,
Gedanken lahmen,
Tränen halten sich zurück.
Hunde verneinen das Spielen,
Jeder Schritt verändert,
doch hinterlässt du keine Spuren,
sie werden von der Gegenwart verdeckt.
Die Einsamkeit im Hinterhalt,
ein unklares Wort und bittre Küsse,
die Flammen deiner Seele treiben dich,
du suchst Schutz in einer Vergangenheit
und hoffst auf eine Zukunft,
die du dir jetzt schon nimmst.
(Miss Ujevic, Juli 2006)
4/02/2008
KONVENTIONEN
das leben eingepfercht in einen goldenen käfig
täglich wasser und brot zu genüge
hin und wieder auch größere köstlichkeiten
und wochenends stets wein, weib und gesang
das leben gefangen im selbstgewählten gefängnis
mit fesseln an herz und verstand
die seele in ketten
trüben blick gen´ himmel
stolzen vögeln freien flug neidend
das leben geschlagen ans hölzerne kreuz
hände und füße blutüberströmt
dornig der kranz auf dem haupte
der selbsternannten krönung der schöpfung
(Januar 1998)
täglich wasser und brot zu genüge
hin und wieder auch größere köstlichkeiten
und wochenends stets wein, weib und gesang
das leben gefangen im selbstgewählten gefängnis
mit fesseln an herz und verstand
die seele in ketten
trüben blick gen´ himmel
stolzen vögeln freien flug neidend
das leben geschlagen ans hölzerne kreuz
hände und füße blutüberströmt
dornig der kranz auf dem haupte
der selbsternannten krönung der schöpfung
(Januar 1998)
ABGESANG
das leben hinterfragt
und keine gescheite antwort
bekommen
nur eine dumpfe ahnung
in der brust
ein flaues gefühl im magen
das leben hinterfragt
und die gesellschaft betrachtet
sämtliche tränen vergossen
und zum freitod zu feige
das leben hinterfragt
und eine von raben
geschwärzte zukunft
vor augen
wenig trostreich
der flirt mit dem wahnsinn
welch weltgeist grüßt
aus dem tollhaus
das leben hinterfragt
und mit jedem schritt
freudlos gemordet
zuweilen erschaudert
beim gang über leichen
aber das ist bereits
eine ewigkeit her
das leben hinterfragt
und jedwede hoffnung
mangels verständnis
verachtet
bloß lebenslänglich
dem tode geflohen
doch niemals
dem sterben
entronnen
(Januar 1998)
und keine gescheite antwort
bekommen
nur eine dumpfe ahnung
in der brust
ein flaues gefühl im magen
das leben hinterfragt
und die gesellschaft betrachtet
sämtliche tränen vergossen
und zum freitod zu feige
das leben hinterfragt
und eine von raben
geschwärzte zukunft
vor augen
wenig trostreich
der flirt mit dem wahnsinn
welch weltgeist grüßt
aus dem tollhaus
das leben hinterfragt
und mit jedem schritt
freudlos gemordet
zuweilen erschaudert
beim gang über leichen
aber das ist bereits
eine ewigkeit her
das leben hinterfragt
und jedwede hoffnung
mangels verständnis
verachtet
bloß lebenslänglich
dem tode geflohen
doch niemals
dem sterben
entronnen
(Januar 1998)
Weltuntergangsgesellschaft
befindlich auf der reise zum kollektiven selbstmord - im sog der eigens dafür – unablässig – in gang gehaltenen - stetig verfeinerten – zeitbeschleunigungsmaschinerie - ergeben wir uns - unmerklich – unserer letzten großen - gar größten - sehnsucht.
zu unerträglich die leichtigkeit – mit der wir das leben in liebe und demut – ohne angst – mit sorglosem gleichmut – hätten ertragen können.
die schwermut – hervorgerufen durch so manches verstehenwollen aller unverständlichkeiten – trieb uns weiter – weiter und weiter – nur nicht fort von der erkenntnis auch unserer endlichkeit.
zuletzt – übrig bloß – nicht wenige fehleinschätzungen und eine gesellschaft – wieder geeint in dem glauben dem weltuntergang beiwohnen zu dürfen – gar zu müssen – und nach vielen schmerzvollen verlusten in nahezu kopernikanischem ausmaße erleuchtet: nichts drehte sich wirklich um uns – nur wir um uns selbst.
(September 1997)
zu unerträglich die leichtigkeit – mit der wir das leben in liebe und demut – ohne angst – mit sorglosem gleichmut – hätten ertragen können.
die schwermut – hervorgerufen durch so manches verstehenwollen aller unverständlichkeiten – trieb uns weiter – weiter und weiter – nur nicht fort von der erkenntnis auch unserer endlichkeit.
zuletzt – übrig bloß – nicht wenige fehleinschätzungen und eine gesellschaft – wieder geeint in dem glauben dem weltuntergang beiwohnen zu dürfen – gar zu müssen – und nach vielen schmerzvollen verlusten in nahezu kopernikanischem ausmaße erleuchtet: nichts drehte sich wirklich um uns – nur wir um uns selbst.
(September 1997)
SEHNSUCHT

dichter sucht muse – tagedieb sucht muße – kind sucht mutter – bruder sucht schwester – herz sucht seele - liebe sucht verständnis – kopf sucht schönheit - bewußtsein sucht wahrheit – eifersucht vertrauen frage sucht antwort – viel sucht wenig – kälte sucht wärme – traum sucht leben – lachen sucht weinen - vergänglichkeit sucht himmelreich – sehnsucht ein wenig erfüllung.
(November 1997)
4/01/2008
Der Sturm
Nein, mein Bruder, ich habe die Einsamkeit nicht aus religiösen Gründen gesucht, sondern einzig und allein deshalb, um die Menschen und ihre Gesetze zu meiden und um ihren Lehren und Traditionen, ihren Ideen, ihrem Lärm und ihrem Wehklagen zu entkommen.
Ich habe die Einsamkeit gesucht, um nicht die Gesichter der Menschen sehen zu müssen, die sich selbst verkaufen und für den selben Preis etwas erstehen, das noch niedriger ist, geistig und materiell. (...)
Ich habe die Einsamkeit gesucht, denn niemals habe ich Freundlichkeit von einem menschlichen Wesen erfahren, wenn ich nicht den vollen Preis mit meinem Herz bezahlt habe.
Ich habe die Einsamkeit gesucht, denn ich hasse die großartige und furchtbare Einrichtung, die die Menschen Zivilisation nennen – diese symmetrische Ungeheuerlichkeit, erbaut auf dem fortdauernden Elend der menschlichen Rasse.
Ich habe die Einsamkeit gesucht, denn in ihr gibt es volles Leben für den Geist, für die Seele und für den Körper. Ich habe die endlosen Grasebenen gefunden, auf denen das Licht der Sonne liegt, wo die Blumen ihren Duft in den Raum atmen und wo die Bäche ihren Weg zum Meer singen. Ich habe die Berge entdeckt, auf denen ich das frische Erwachen des Frühlings fand, das farbenprächtige Sehnen des Sommers, die reichen Gesänge des Herbstes und das schöne Geheimnis des Winters. Ich kam in diese entlegene Ecke von Gottes Herrschaftsgebiet, denn ich hungerte danach, die Geheimnisse des Universums zu erfahren und mich dem Thron Gottes zu nähern.
In all (...) diesen Eitelkeiten des Lebens gibt es nur eines, das der Geist liebt und wonach er sich sehnt. Ein einziges, verwirrendes Ding. (...) Es ist das Erwachen des Geistes. Es ist ein Erwachen in den inneren Tiefen des Herzens. Es ist eine überwältigende und großartige Kraft, die sich plötzlich auf das Bewußtsein des Menschen senkt und seine Augen öffnet. Dann sieht er das Leben mitten in einem schwindelerregenden Schauer brillianter Musik, umgeben von einer Sphäre hellen Lichtes. Der Mensch selbst ist wie eine Säule der Schönheit zwischen der Erde und dem Firmament. Es ist eine Flamme, die plötzlich im Geiste wütet und das Herz ausbrennt und reinigt, sie steigt empor über die Erde und schwebt im weiten Himmel. Es ist eine Freundlichkeit, die das Herz des Menschen umschließt, eine Freundlichkeit, mit der der Mensch alle verwirrt und alle enttäuscht, die sich gegen ihn stellen und mit der er gegen alle revoltiert, die sich weigern, ihren großen Sinn zu verstehen. – Eine geheime Hand entfernte den Schleier von meinen Augen, als ich noch ein Mitglied der Gesellschaft war mitten in meiner Familie, unter meinen Freunden und meinen Landsleuten. – Oft war ich verwundert und sprach zu mir selbst: Was ist das für ein Universum und warum bin ich anders als die Leute, die mich ansehen, und wie kann ich sie verstehen, wo habe ich sie kennengelernt und warum lebe ich unter ihnen? Bin ich ein Fremder unter ihnen oder sind sie fremd auf dieser Erde, die vom Leben erschaffen wurde, das mir die Schlüssel anvertraut hat? (...) Das ist es, was mir vor (...) Jahren geschehen ist, als ich die Welt verließ und an diesen unbewohnten Ort kam, um in der Wachheit des Lebens zu leben, mich an freundlichen Gedanken zu erfreuen und an der Schönheit der Stille. (...) Es ist ein Erwachen des Geistes. Wer es kennt, kann es nicht in Worte fassen. Und wer es nicht kennt, wird niemals das bezwingend schöne Geheimnis des Lebens begreifen.
Das Erwachen des Geistes ist eine Flamme, die plötzlich im Geiste wütet und das Herz ausbrennt und reinigt...
Khalil Gibran – Geheimnisse des Herzens
3/31/2008
Verliebt in den Moment

Ist es eine Romanze,
eine Liebe mit traurigem Ausgang?
Eine, an die man sich ewig erinnert.
Du bist mir Freund,
ein Lehrer und Schüler,
mein Liebhaber,
ein Träumer,
der vieles vom Leben weiß,
ein Führer auf bestimmte Zeit,
ein Bild in meiner Seele,
eine Melodie in meinem Geist.
Nur für Momente darf ich dich greifen,
bestimmt bist du für die Welt.
Traurig macht es mich nicht,
nur gedankenvoll.
Genießen will ich die Zeit mit Dir,
meinem glücklichen Moment.
3/26/2008
Der Dichter
Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, der heiße Schmerzen in seinem Herzen trägt, dessen Lippen aber so geartet sind, daß, während Seufzer und Geschrei ihnen entströmen, diese dem fremden Ohr wie schöne Musik ertönen. Es geht ihm, wie einst jenen Unglücklichen, die in Phalaris´ Stier durch ein sacht brennendes Feuer langsam gemartert wurden, deren Geschrei nicht bis zu den Ohren des Tyrannen dringen konnte, ihn zu erschrecken: ihm klangen sie wie heitere Musik. Und die Leute umschwirren den Dichter und sprechen zu ihm: “Sing uns bald wieder ein Lied;“ das heißt: mögen neue Leiden deine Seele martern, und mögen deine Lippen bleiben, wie sie bisher gewesen; dein Schreien würde uns nur ängsten, aber die Musik, ja, die ist lieblich. Und die Rezensenten treten herzu und sprechen: So ist es richtig; so soll es gehen nach den Regeln der Ästhetik. Nun, das versteht sich, ein Rezensent gleicht einem Dichter auf ein Haar, nur dass er nicht die Pein im Herzen, nicht die Musik auf den Lippen hat. Siehe, darum will ich lieber Schweinehirte sein auf Amagerbro und von den Schweinen verstanden werden, als Dichter sein und von den Menschen mißverstanden werden.
Sören Kierkegaard – Entweder-Oder
Sören Kierkegaard – Entweder-Oder
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Kommunion
Zu der Zeit als ich noch ein getriebener der Gedankenwelt war, philosophierte ich nur allzu gerne über das Wort IN/FORMATION.
Und ich glaube noch immer, daß Informationen nur dann einen tieferen Sinn ergeben, wenn sie uns innerlich auszurichten vermögen,
uns mehr und mehr zu jener FORM hinführen, in der wir über den bloßen Informationsaustausch, der für sich genommen stets droht in bloßes Entertainment abzugleiten, hinausgehen, um schließlich dank der gewonnenen neuen FORMATION zu einer wirklichen FORM der KOMMUNIKATION zu gelangen. - Einer KOMMUNIKATIONSFORM,
die so tief geht, daß die Grenzen zwischen ICH und DU zunächst verwischen, dann verschwinden... - Möglicherweise dient aller INFORMATIONSAUSTAUSCH nichts anderem als einer 'RE/FORMATION'...
Aber das alles sind bloß eitle Worte. - KOMMUNION gewiß nur
in Stille und Demut geschieht...
Und ich glaube noch immer, daß Informationen nur dann einen tieferen Sinn ergeben, wenn sie uns innerlich auszurichten vermögen,
uns mehr und mehr zu jener FORM hinführen, in der wir über den bloßen Informationsaustausch, der für sich genommen stets droht in bloßes Entertainment abzugleiten, hinausgehen, um schließlich dank der gewonnenen neuen FORMATION zu einer wirklichen FORM der KOMMUNIKATION zu gelangen. - Einer KOMMUNIKATIONSFORM,
die so tief geht, daß die Grenzen zwischen ICH und DU zunächst verwischen, dann verschwinden... - Möglicherweise dient aller INFORMATIONSAUSTAUSCH nichts anderem als einer 'RE/FORMATION'...
Aber das alles sind bloß eitle Worte. - KOMMUNION gewiß nur
in Stille und Demut geschieht...
3/25/2008
AUFERSTEHUNG
habe vergessen
ob schwierig
wirklich möglich
zuweilen da ist mir´s
als wäre alles leben
geronnen zu eis
in der erinnerung
ja
einstmals
sich alle grenzen
auflösten
ein ich blieb zurück
und wir waren
all/ein
was hält noch?
wahrscheinlich
die angst
zu verdunsten
(25. März 2008)
ob schwierig
wirklich möglich
zuweilen da ist mir´s
als wäre alles leben
geronnen zu eis
in der erinnerung
ja
einstmals
sich alle grenzen
auflösten
ein ich blieb zurück
und wir waren
all/ein
was hält noch?
wahrscheinlich
die angst
zu verdunsten
(25. März 2008)
KOPFLOS - KOPFÜBER
ich mag nahestehen
nahe stehen bei dir
denn du
du machst mich verliebt
mich lieben
dies leben
mitunter verwechsle
ich wohl
dies oder das
und glaube
niemals mehr anders
können
wollen
zu lieben
denn du
du warst bei mir
als wir fielen
uns stürzten
kopflos
kopfüber
denkfrei
in dies unsagbare leben
hinein
in deiner augen
blicke
schwand mir die zeit
in einem augenblicke
verstand ich
zu lieben
(Juni 2000)
nahe stehen bei dir
denn du
du machst mich verliebt
mich lieben
dies leben
mitunter verwechsle
ich wohl
dies oder das
und glaube
niemals mehr anders
können
wollen
zu lieben
denn du
du warst bei mir
als wir fielen
uns stürzten
kopflos
kopfüber
denkfrei
in dies unsagbare leben
hinein
in deiner augen
blicke
schwand mir die zeit
in einem augenblicke
verstand ich
zu lieben
(Juni 2000)
Fließen in der Welt
Wie Wasser möchten sein,
fließen ohne zu sorgen.
Wer im Leben fließt
findet sein erwartetes Glück.
Schwierig ist es jemanden zu finden,
der mit dir fließen kann,
schwierig, aber möglich!
fließen ohne zu sorgen.
Wer im Leben fließt
findet sein erwartetes Glück.
Schwierig ist es jemanden zu finden,
der mit dir fließen kann,
schwierig, aber möglich!
3/24/2008
STIEFMÜTTERCHEN
Verfangen,
Leiden suchend,
obwohl doch der Ausweg
allzeit so nah.
Gedanken, so nagend,
alle Bande sie wollen zerfressen,
ich sie gern speise,
mit allem was kostbar
dem Herzen einst war.
Freundliche Hände
stets wollen reichen mir
Wasser -
warum seh ich sie nicht?
(24. März 2008)
Leiden suchend,
obwohl doch der Ausweg
allzeit so nah.
Gedanken, so nagend,
alle Bande sie wollen zerfressen,
ich sie gern speise,
mit allem was kostbar
dem Herzen einst war.
Freundliche Hände
stets wollen reichen mir
Wasser -
warum seh ich sie nicht?
(24. März 2008)
WIE DICH SELBST
mit dem ende des denkens
füllt sich das herz
und tränen rinnen über
lachende gesichter
und das nahe
ist nicht weiter fern
wenn du nicht acht gibst
wird dich ein feuer
von innen verzehren
(6. März 1999)
füllt sich das herz
und tränen rinnen über
lachende gesichter
und das nahe
ist nicht weiter fern
wenn du nicht acht gibst
wird dich ein feuer
von innen verzehren
(6. März 1999)
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