Verwirrung begleitet uns durchs Leben,
solange wir denken können.
Manchmal glauben wir,
ein Gefühl definieren zu können,
aber eigentlich haben wir nur eine Ahnung von dem,
was ein Gefühl wirklich birgt.
Wir lieben immer wieder auf´s Neue
und sind Meister im Verdrängen der Liebe.
Die Zeit ist zu kurz,
alle und immer zu lieben,
aber vergiss im Rückblick nie,
wie Du einst gefühlt hast,
denn Gefühle sind es,
die Dich schaffen!
1/08/2008
Possibly Grown-Up Two
Manchmal fühlt man sich sehr enttäuscht
und im selben Augenblick auch einsam.
Dabei muss man sich erfreuen an dem,
was greifbar bleibt.
Vergangenes ist da,
um daraus zu lernen,
wie im Spiel,
so auch im Ernst.
Das Leben ist voller Glück,
wir können manchmal nur nicht damit umgehen.
und im selben Augenblick auch einsam.
Dabei muss man sich erfreuen an dem,
was greifbar bleibt.
Vergangenes ist da,
um daraus zu lernen,
wie im Spiel,
so auch im Ernst.
Das Leben ist voller Glück,
wir können manchmal nur nicht damit umgehen.
Possibly Grown-Up One
Manchmal müssen wir jemanden
sehr gut kennenlernen,
um zu bemerken,
dass unser Gegenüber
es im Leben
alles andere
als leicht hat.
sehr gut kennenlernen,
um zu bemerken,
dass unser Gegenüber
es im Leben
alles andere
als leicht hat.
6/10/2007
Die Sternguckerin II.
(Die Sternguckerin antwortet)
So schau ich
nach dem einen Stern,
und entgleite
in einem Augenblick
der Ewigkeit,
entgleite,
und atme tief ein.
Welch Traum,
welch Sein!
So schau ich
nach dem einen Stern,
und entgleite
in einem Augenblick
der Ewigkeit,
entgleite,
und atme tief ein.
Welch Traum,
welch Sein!
Wir Menschen
Was hat es nur auf sich, mit unserer hochgelobten Evolution? Was bedeutet es, Mensch zu sein, Mensch zu sein, mit all den Variationen? Was bdeutet es, sich darüber Gedanken zu machen? Alte Fragen, finden keine Antwort, aber doch ein wenig Ruhe im Laufe der Jahre. Denn Überleben ist wichtiger als Rätsel zu lösen. Und was bedeutet es, dass wir glauben, Glauben suchen? Was bedeutet es, Schönheit zu erkennen, zu spüren? Was ist all diese Wahrnehmung? Wohin soll sie führen? Warum ist sie eingeschränkt? Warum nur in Fesseln unserer geistigen Kraft? Das Fügen in den Lauf ist das Ende dessen, was wir Jugend nennen. Warum werden natürliche Dinge irgendwann wichtiger als geistige? Und mal ganz am Rande: Warum müssen die Stadtwerke um halb drei irgendwelche Straßenbahnleitungen richten?
Und ich
Weiß man je, wer man ist?
Oder ahnt man es
und versteckt sich doch?
Ist dies dann ein Fehler,
eine Frage des Mutes
oder eine Frage des Überlebens?
Ist dies ein Widerspruch?
Wohl nicht.
Und wenn man nun von Außen schaut,
was so in der Welt geschieht,
und niemals einen Ausweg findet,
weil man ihn nicht ernsthaft sucht,
ist dies dann...
Was ist es dann?
Oder ahnt man es
und versteckt sich doch?
Ist dies dann ein Fehler,
eine Frage des Mutes
oder eine Frage des Überlebens?
Ist dies ein Widerspruch?
Wohl nicht.
Und wenn man nun von Außen schaut,
was so in der Welt geschieht,
und niemals einen Ausweg findet,
weil man ihn nicht ernsthaft sucht,
ist dies dann...
Was ist es dann?
Wahrheit des Seins
Einst geglaubt,
dich zu kennen,
geglaubt,
dich zu spüren.
Alsbald schon fremd,
weit entfernt,
entfernt vom Leben.
Wahrheit,
die sich ständig wandelt,
immerwährend neu gestaltet.
Wahrheit,
die jeder für sich
in Anspruch nimmt,
und die es,
wie es aussieht,
gar nicht gibt.
Piano!!!
dich zu kennen,
geglaubt,
dich zu spüren.
Alsbald schon fremd,
weit entfernt,
entfernt vom Leben.
Wahrheit,
die sich ständig wandelt,
immerwährend neu gestaltet.
Wahrheit,
die jeder für sich
in Anspruch nimmt,
und die es,
wie es aussieht,
gar nicht gibt.
Piano!!!
Weißer Esel
Hallo, du weißer Esel,
bist wohl müde, nicht?
Hast den kleinen Prinzen
den ganzen Tag schon
durch die Berge getragen
und liegst nun ruhevoll
im trocknen Gras.
Weißt du, wo du bist?
Verstehst du,
was um dich herum
geschieht?
Du bist im Land
meiner Seele,
und bist Teil
meines Traums.
bist wohl müde, nicht?
Hast den kleinen Prinzen
den ganzen Tag schon
durch die Berge getragen
und liegst nun ruhevoll
im trocknen Gras.
Weißt du, wo du bist?
Verstehst du,
was um dich herum
geschieht?
Du bist im Land
meiner Seele,
und bist Teil
meines Traums.
6/06/2007
Vernetzung
Vernetzung von Rechnern,
von Worten, von Namen,
von Menschen,
von Lebensgeschichten
und Gedanken.
Vernetzung, wie einfach
und weitreichend,
Informationen umspannen
unser Leben.
von Worten, von Namen,
von Menschen,
von Lebensgeschichten
und Gedanken.
Vernetzung, wie einfach
und weitreichend,
Informationen umspannen
unser Leben.
4/02/2007
PARANOIA
angst vor unsterblichkeit
ewigem sein
angst vor schlaflosen träumen
und rastlosen nächten
angst vor der zeit
und ihren düsteren tagen
vor des denkens
ewiger geißel
angst vor dem tode
stets fern und versöhnlich
einer gurrenden taube
auf einem goldenen dach
angst vor dem sterben
dem leben
nah allgegenwärtig
angst vor dem krächzenden spatz
in der blutigen hand
angst vor der angst
dem vergänglichen nur
eines war!nicht
(Oktober 1998)
ewigem sein
angst vor schlaflosen träumen
und rastlosen nächten
angst vor der zeit
und ihren düsteren tagen
vor des denkens
ewiger geißel
angst vor dem tode
stets fern und versöhnlich
einer gurrenden taube
auf einem goldenen dach
angst vor dem sterben
dem leben
nah allgegenwärtig
angst vor dem krächzenden spatz
in der blutigen hand
angst vor der angst
dem vergänglichen nur
eines war!nicht
(Oktober 1998)
4/01/2007
GESCHICHTEN
ich sammle geschichten
von anderen leben
sie haben gemeinsam
alle nur eines
diese traurige schönheit
ob all der verborgenen
sehnsucht
(März 1999)
von anderen leben
sie haben gemeinsam
alle nur eines
diese traurige schönheit
ob all der verborgenen
sehnsucht
(März 1999)
Denkfreiheit
Denkfreiheit. - Denk Freiheit!?! - Denkfreiheit ist zunächst einmal die Freiheit vom (zwanghaften) Denken!!!
Die Inhalte unseres bewußten Seins werden maßgeblich bestimmt durch Empfindungen auf körperlicher Ebene. - Unsere Freiheit besteht nicht darin, Empfindungen zu wählen oder zu kreieren, und somit auch nicht in der Auswahl oder Kreation bestimmter Gedankeninhalte, unsere Freiheit besteht alleine darin, nicht länger blind auf diese bei näherer Betrachtung bedeutungslosen, weil unbeständigen Erscheinungsformen des Geist-Materie-Phänomens zu reagieren.
Was ist jenseits einer jeden Empfindung? - Was ist jenseits aller Gedanken? - Was geschieht mit mir, mit Dir, mit einem jeden von uns, wenn endlich zerfällt eine jede im Geiste mühsam errichtete Form.
Übrigens kommt das Wort SÜNDE von ABSONDERUNG...
Und die, die reinen Herzens sind, werden SCHAUEN...
Die Inhalte unseres bewußten Seins werden maßgeblich bestimmt durch Empfindungen auf körperlicher Ebene. - Unsere Freiheit besteht nicht darin, Empfindungen zu wählen oder zu kreieren, und somit auch nicht in der Auswahl oder Kreation bestimmter Gedankeninhalte, unsere Freiheit besteht alleine darin, nicht länger blind auf diese bei näherer Betrachtung bedeutungslosen, weil unbeständigen Erscheinungsformen des Geist-Materie-Phänomens zu reagieren.
Was ist jenseits einer jeden Empfindung? - Was ist jenseits aller Gedanken? - Was geschieht mit mir, mit Dir, mit einem jeden von uns, wenn endlich zerfällt eine jede im Geiste mühsam errichtete Form.
Übrigens kommt das Wort SÜNDE von ABSONDERUNG...
Und die, die reinen Herzens sind, werden SCHAUEN...
DAS GEHEIMNIS DES DENKENS
mit reißbrett und zirkel baute ich mir einen palast einen goldenen tempel, für die reinheit des denkens; ich wußte damals noch nicht, daß die macht der gedanken letztlich über den denker trägt heim einen restlosen sieg...
(November 1998)
(November 1998)
Der Sternseher
Wo bist du? Wo?
Feuer im Haus, Feuer im Land,
lichterloh!
Deine Dörfer verbrannt,
Deine Städte leer.
Von Westen, Osten, Süden, Norden,
von allen vier Winden her
bläst der Sturmwind wütende Horden,
Heuschreckenschwärme, über dein Feld.
Der Pestwurm schleicht, der Hungerhund bellt.
Die Welt voll Rauch
und Schlacht!
Du aber hockst weltferne
auf deinem Turm um Mitternacht
und richtest groß ein Rohr
– kein Feuerrohr, wies Not und Brauch –
gelassen in die Sterne.
'Wach auf!' ich raffe dich am Kleid:
'´s ist Zeit! ´s ist Zeit! ´s ist hohe Zeit!
Erzeige dich den Deinen!'
Du aber winkst abwehrend mit der Hand,
denn eben will im Rohr ein Stern erscheinen,
des Bahn noch dunkel ist und unbekannt.
Laß, winkst du, laß. Was kümmert mich die Zeit.
Ich suche Wege in die Ewigkeit.
W.V.
Feuer im Haus, Feuer im Land,
lichterloh!
Deine Dörfer verbrannt,
Deine Städte leer.
Von Westen, Osten, Süden, Norden,
von allen vier Winden her
bläst der Sturmwind wütende Horden,
Heuschreckenschwärme, über dein Feld.
Der Pestwurm schleicht, der Hungerhund bellt.
Die Welt voll Rauch
und Schlacht!
Du aber hockst weltferne
auf deinem Turm um Mitternacht
und richtest groß ein Rohr
– kein Feuerrohr, wies Not und Brauch –
gelassen in die Sterne.
'Wach auf!' ich raffe dich am Kleid:
'´s ist Zeit! ´s ist Zeit! ´s ist hohe Zeit!
Erzeige dich den Deinen!'
Du aber winkst abwehrend mit der Hand,
denn eben will im Rohr ein Stern erscheinen,
des Bahn noch dunkel ist und unbekannt.
Laß, winkst du, laß. Was kümmert mich die Zeit.
Ich suche Wege in die Ewigkeit.
W.V.
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